Indianerfelsen

Jeder in Hillscheid kennt den Indianerfelsen, aber woher kommt die Bezeichnung? Namensgeber war der Hillscheider Steinbildhauer Rudi Christmann, der im Jahre 1944 in eine Basaltsäule einen Indianerkopf gemeißelt hat. Diese Skulptur wurde später bei Sprengarbeiten wieder zerstört. Der Westerwald ist ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges, das aus Sedimentgesteinen wie Tonschiefern, Schluffsteinen, Sandsteinen, Quarziten und Grauwacken besteht, die sich in der Zeit des Devons (vor 416 bis 160 Millionen Jahren) hier in einem Meer abgelagert haben. Durch Verfestigung und intensive Faltung hat sich daraus das Rheinische Schiefergebirge gebildet. Nach einer Zeit langer geologischer Ruhe erwachte im Zeitalter des Tertiärs der Vulkanismus im Westerwald. Ein typisches vulkanisches Gestein des Westerwaldes ist der Basalt und aus diesem besteht auch der Hillscheider Indianerfelsen.

Das Geotop befindet sich im Hillscheider Wald am Wanderweg HG 6 oberhalb des Römerkastells Hillscheid. Der HG 6 ist von Hillscheid kommend auch eine Zuwegung an der Thiels-Hütte vorbei zum Köppel.

Ort:
Hillscheid, Westerwaldkreis