Limburger Domfelsen

Der Limburger Domfelsen entstand vor rund 420 - 360 Mio. Jahren und besteht überwiegend aus den Mineralen Calcit, Aragonit und dolomitischem Kalkstein. Funde auf dem Limburger Domfelsen lassen darauf schließen, dass Kelten die ersten dauerhaften Bewohner waren, die auf dem Felsen siedelten. Den Kelten folgte das fränkische Herrschergeschlecht der Merowinger. Im Jahre 910 n. Chr. wurde Limburg erstmals schriftlich als „Lintpurc“ urkundlich erwähnt, als der ostfränkische König ‚Ludwig das Kind‘ dem Gaugrafen Konrad Kurzbold einen Hof schenkte. Dieser erbaute auf dem heutigen Domfelsen das Stift St. Georg, um das sich in der Folgezeit die Stadt Limburg entwickelte. Im Jahr 1235 n. Chr. wurde der mit romanischen und gotischen Stilelementen errichtete Dom eingeweiht. Kurz zuvor war vermutlich auf dem Domfelsen das heutige Schloss errichtet worden. Beide Bauwerke wurden zum Großteil aus Kalkstein erbaut. Die Stiftskirche St. Georg wurde nach der Gründung des eigenständigen Bistums Limburg im Jahre 1827 in den Rang einer Kathedrale erhoben.

Ort:
Limburg, Landkreis Limburg-Weilburg