Hausertorstollen

Am Hausertorstollen in der Wetzlarer Innenstadt befand sich einst das Grubenfeld "Ludwig", für welches dem Wetzlarer Bergwerksbesitzer Wilhelm Allmenröder am 13. November 1842 ein "Mutschein" zur Aufsuchung einer Eisensteinlagerstätte erteilt wurde. Bei Anlegung eines Stollens im anstehenden Kalkstein und "Grünen Schalstein" muss sich dann aber herausgestellt haben, dass der Erzgang nicht abbauwürdig war; jedenfalls hörte man später nie etwas davon.

Als 1944 die alliierten Luftangriffe auf deutsche Städte immer häufiger wurden, befahl die Reichsregierung, alle industriellen Kriegsproduktionsstätten möglichst nach ländlichen Gegenden oder in unterirdischen Stollen zu verlegen. Ab dem 14. Januar 1944 wurde daher der weiträumige "Hausertorstollen" durch einheimische Bergleute und Kriegsgefangene unter Aufsicht der "Organisation Todt" herausgesprengt. Er war später in drei Bereiche aufgeteilt: Große Produktionshallen, ein Luftschutzraum für die Zivilbevölkerung, und ein Behelfsstollen für den NSDAP-Kreisleiter.

Führungen:
Jeden 2. Samstag im Monat, 15 Uhr, ca. 1,5 Stunden, Voranmeldung erforderlich, Treffpunkt: Jägerdenkmal/Hausertorstraße

Karten/Kontakt:
Tourist-Information
Domplatz 8
35578 Wetzlar
Tel.: 06441 997755
E-Mail: tourist-info@wetzlar.de

Internet:
Karte (Google Maps)

GeoEvents

  • Fr
    28
    Dez
    2018
    13:30 Uhr35578 Wetzlar

    Spaziergang im Grüngürtel mit Geopark- Botschafter Daniel Singer.
    Treffpunkt: Brunnen am Domplatz.
    Kosten: 4 €bzw. 2 € ermäßigt.
    Anmeldung erforderlich unter Tel. 06441 997755.

    Veranstalter:

    Tourist-Information Wetzlar

    Weitere Infos unter:

    Tourist-Information
    Domplatz 8
    35578 Wetzlar
    Tel.: 06441 997755
    E-Mail: tourist-info@wetzlar.de

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