„Gilsahaag“ am Quarzrundweg Heckholzhausen

Die geologische Besonderheit im Geotop „Gilsahaag“ sind die Quarzkonglomeratblöcke, die in verschiedener Ausprägung einschließlich eines Beispiels für deren Abbau am Quarzrundweg zu sehen sind. Entstanden ist das Quarzkonglomerat durch Kieselsäure, die als Bestandteil von Magma aus dem Erdinneren aufgestiegen ist und den Quarzsand und die umliegenden Quarzbrocken miteinander verkittet hat. Das Quarzkonglomerat lagert oberirdisch und ungeordnet im Walddistrikt Gilsahaag bei Beselich-Heckholzhausen. Seit 1938 ist dieses Gebiet bereits als Naturdenkmal geschützt. In den Jahren 1920 bis 1944 wurde der Quarz von einem Unternehmer aus dem mittelhessischen Bicken abgebaut und in Blöcken dorthin abtransportiert. In Bicken wurden die Quarzblöcke zu Mühlsteinen verarbeitet. Der „Quarzrundweg“ lädt vor Ort zum Erkunden der geologischen Besonderheiten ein.

Ort:
Beselich-Heckholzhausen, Landkreis Limburg-Weilburg