Titel:
Langzeitbeobachtungen mit Flechten als Anzeiger von Luftverschmutzung und Klimawandel in Gießen und Wetzlar.“

Referent:
Prof. Dr. Ulrich Kirschbaum, Gießen

Inhalt:
Zwischen 1970 und 2015 wurden in den mittelhessischen Städten Wetzlar und Gießen immissionsbezogene Kartierungen von Flechten durchgeführt. Bei der ersten Untersuchung zeigte sich als Folge hoher Luftverschmutzung eine völlige Verarmung der Flechtenvegetation. Mit zunehmender Verbesserung der lufthygienischen Verhältnisse stieg später die Artenzahl durch zurückkehrende Flechten wieder an. Neben toxitoleranten kommen zunehmend auch empfindlichere Arten, aber auch solche, die durch Eutrophierung begünstigt werden,wieder zurück. Des Weiteren ist über den Untersuchungszeitraum eine Zunahme von Klimawandelanzeigern zu beobachten. Die Ergebnisse werden ergänzt durch Herbarbelege aus früheren Jahrhunderten.

Kosten:
Der Eintritt ist für GGG-Mitglieder frei und beträgt für Noch-Nicht-Mitglieder 3,- Euro.
Für Schulklassen – bitte vorher telefonisch anmelden – ist der Eintritt ebenfalls frei.

Informationen für Lehrerinnen und Lehrer:
Alle Vorträge der Gießener Geographischen Gesellschaft sind vom Staatlichen Schulamt als Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer akkreditiert. Teilnehmer wenden sich bitte an die Abendkasse. Dort liegen Listen zum Eintragen aus, die nach den Veranstaltungen an das Staatliche Schulamt weiter geleitet werden.