Info:

Ute und Werner Mahler  waren  Schlüsselfiguren der Fotografie in der DDR und haben nach  der  Wende  die  renommierte  Fotografenagentur  Ostkreuz  mitbegründet.  Nachdem beide  jahrzehntelang  unabhängig  voneinander erfolgreiche Karrieren verfolgt haben, legte das Ehepaar seine dritte gemeinsame Publikation, „Kleinstadt“, eine Expedition ins deutsche Hinterland. Ihre lakonisch präzisen Bilder fixieren die Zeit und den Ort. Sie erfassen die Idee einer Kleinstadt, die sich aus den Bildern vieler Kleinstädte zusammensetzt: von Arzberg über Bitterfeld, Hofgeismar, Pasewalk, Simmern bis nach  Wadern  und  Zehdenick.  Die Zukunft der kleinen Städte entscheidet sich in den nächsten Jahren. Die Zukunft sind die Jungen, wenn sie gehen, stirbt die Kleinstadt.

„Das Thema interessiert uns schon lange. Wir haben uns auch in unseren vorigen Arbeiten mit Vorstädten und unaufgeregten Orten beschäftigt. Wir wollten Städte besuchen, die in keinem Reiseführer stehen und die zu weit von der Autobahn entfernt sind, als dass Menschen sie auf der Durchreise durchqueren würden“, erklärt Ute Mahler im Gespräch mit dem ZEIT Magazin. „Diese Orte sind Biotope, in denen das Leben übersichtlich erscheint. Wo es große Gemeinschaft gibt, aber auch starke soziale Kontrolle. Da, wo es keine Attraktionen gibt, werden die Kleinigkeiten spannend“

Kosten: Eintritt frei

Veranstalter und Kontakt:

Veranstalter Keramikmuseum Westerwald | Lindenstraße 13 | 56203 Höhr-Grenzhausen | Tel.: 02624 946010 | E-Mail: kontakt@keramikmuseum.de